September 2026: Hohe Auslastung und weitere Professionalisierung

Der September hat die positive Entwicklung der vergangenen Monate bestätigt. Die Auftragslage bleibt auf einem sehr hohen Niveau und auch der Auftragseingang entwickelt sich weiterhin erfreulich. Beim Umsatz war der September unser zweitstärkster Monat in diesem Jahr – direkt hinter dem August.

Dabei ist der Vergleich mit August besonders interessant: Der August war unter anderem durch die Abrechnung von Werkzeugen geprägt, die den Monatsumsatz zusätzlich beeinflusst haben. Im September gab es diesen Effekt nicht. Dass wir dennoch einen so hohen Umsatz erzielen konnten, zeigt die weiterhin sehr gute operative Auslastung.

Auch auf Kundenseite konnten wir weiter wachsen. Im September ist ein deutscher Maschinenbauer als Neukunde hinzugekommen, für den wir zunächst zwei Artikel fertigen werden. Damit entwickelt sich unser Kundenstamm weiterhin positiv.

Wenn ein 20-Euro-Fühler zum Worst Case führt

Ein Ereignis im September hat uns gleichzeitig sehr deutlich gezeigt, wie wichtig zuverlässige Technik und vorbeugende Maßnahmen in einer Gießerei sind.

An unserem Ofen hatte ein Temperaturfühler für rund 20 Euro einen Defekt. Dadurch schaltete die Steuerung den Ofen vollständig ab. Die Folge war für eine Gießerei der absolute Worst Case: Rund 300 kg Aluminium erstarrten im Ofen.

Aus einem kleinen technischen Bauteil mit einem Wert von etwa 20 Euro wurde damit innerhalb kürzester Zeit ein Schaden von mehreren tausend Euro und ein erheblicher Produktionsausfall.

Solche Situationen sind natürlich ärgerlich. Entscheidend ist für uns aber, daraus zu lernen. Wir prüfen deshalb, wie sich kritische technische Komponenten künftig noch besser überwachen lassen und wie wir das Risiko vergleichbarer Ausfälle weiter reduzieren können.

Mehr Ordnung, weniger Wege

Parallel arbeiten wir aktuell intensiv daran, unsere Arbeitsplätze nach Lean- und 5S-Prinzipien zu strukturieren.

Dazu gehören unter anderem neue und besser geeignete Werkbänke, Tafeln und Shadow Boards sowie eine klarere Organisation der benötigten Werkzeuge und Arbeitsmittel.

Unser Ziel ist dabei nicht einfach „mehr Ordnung“. Es geht darum, Suchzeiten und unnötige Wege zu reduzieren, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und unseren Mitarbeitern einen möglichst effizienten Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Projekte und Zeiten besser im Blick

Da wir zunehmend auch Entwicklungs- und Sonderprojekte bearbeiten, wird eine transparente Erfassung der dafür benötigten Zeiten und Aufwände immer wichtiger.

Dafür haben wir ein neues System zur Projektverwaltung und Zeiterfassung eingeführt, das direkt mit unserem internen ERP-System verknüpft ist. Damit können wir Projektaufwände noch genauer verfolgen, Termine besser steuern und sowohl intern als auch gegenüber unseren Kunden transparenter arbeiten.

Blick auf Oktober und November

Die kommenden beiden Monate werden weiterhin anspruchsvoll. Neben der generell hohen Auslastung kommt bei einem unserer Kunden ein klassisches Saisongeschäft hinzu, das im Oktober und November seinen jährlichen Höhepunkt erreicht.

Diese Auftragsspitze ist zwar planbar, muss aber zusätzlich in die laufende Produktion integriert werden.

Für uns bedeutet das: weiterhin hohe Auslastung, gleichzeitig aber der konsequente Ausbau unserer Strukturen und Prozesse.

Wir wollen nicht nur mehr produzieren – wir wollen unsere Fertigung gleichzeitig so aufstellen, dass wir auch bei hoher Auslastung effizient, zuverlässig und termingerecht arbeiten können.

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